Formen der Endometriose

 

Endometriosis genitalis interna, hierbei befinden sich Endometrioseherde in der Gebärmuttermuskulatur. Diese häufige Form der Endometriose tritt meistens nach dem 35. Lebensjahr auf. Leitsymptome für diese Sonderform der Endometriose sind sehr schmerzhafte Bauchkrämpfe, die zwei bis sieben Tage vor der Regelblutung beginnen. Bei dieser Endometriose kann sich die Gebärmuttermuskulatur nicht zusammen ziehen. Dadurch kommt es verstärkten und Länger andauernden Regelblutungen. Sichern kann man diese Diagnose meist nur nach Gebärmutterentfernung unter dem Mikroskop, so das diese Form der Endometriose oft unerkannt bleibt.

 

 

Endometriosis genitales externa, ist einer der häufigsten Form. Da kommen die Herde im kleinen Becken vor, also auf der Gebärmutter, dem Bauchfell, den Eileitern in der Scheide sowie Eierstöcken und verursachen starke Schmerzen. Nur für diese Form der Endometriose gibt es verschiedene Klassifikationen, die die Schwere der Erkrankung jeweils mit Hilfe einer Stadieneinteilung beschreiben.

 

Endometriosis tubae: Wenn der Eileiter von der Endometriose betroffen ist, spricht man von Endometriosis tubae. Das kann Blutansammlungen im dadurch verdickten Eileiter führen. Außerdem können sich die Eileiter entzünden, vernarben und unbeweglich werden. Passiert das bei beiden Eileitern kann es zur Unfruchtbarkeit kommen.

 

Endometriosis ovarii: Hier ist der Eierstock von der Endometriose betroffen. Das Menstruationsblut kann im Eierstock nicht abgebaut werden, dickt ein und bildet eine Zyste (Hohlraum). Man spricht hier von einer Teer- oder Schockoladenzyste, weil aus dem Hohlraum in einer Operation altes, teerähnliches Blut entfernt wird.

 

Vaginalendometriose: Der Herd oder Knoten der Endometriose befindet sich innerhalb der Scheide. Sie werden von den unversehrten Eierstöcke mit Hormonen versorgt. Diese Form der Endometriose führt häufig zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

 

Endometriose im Douglas-Raum: Die Bauchfellvertiefung zwischen Mastdarm und Gebärmutter heißt Douglas-Raum. Hier führen Endometrioseherde durch Vernarbung zu Verwachsungen von Gebärmutter und Mastdarm. Es kommt dadurch zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit der Gebärmutter und des Darmes.

 

 

Endometriosis extragenitalis, bezeichnet das Vorkommen von Endometriose in Nachbarorganen der Gebärmutter, wie dem Darm, der Blase, oder dem Harnleiter. Endometriose ausßerhalb des kleinen Beckens, wie z.B. am Zwerchfell, im Nabel oder in der Lunge sind extrem selten, gehören jedoch auch in diese Form.

 

Endometriose des Darmes: Hierbei kommt es zu schmerzhaften Krämpfen und zyklischen Auftreten von Blut im Stuhl.

 

Endometriose der Harnblase: Diese Art der Endometriose äußert sich durch sichtbares Blut im Urin.

 

Endometriose des Harnleiter: Bei dieser Form der Endometriose, kann der Harnleiter von der Endometriose Ummauert sein und den Harnleiter einengen, das wiederum führt zum Nierenstau.

 

Das sind alles Beispiele, von dem was Endometriose alles im Körper einer Frau befallen kann. Was bei den meisten Frauen zu dauerhaften chronischen Schmerzen und zu Psychischen folgen führen kann.

 

 

 

 

 

 

Quellen:Charite-Universitätsmedizin Berlin sowie Klienisches Wörterbuch Internet

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